Floßkino N° 18 @ Sonntag, 24 Juli!

Liebe Floßkinofans,

es ist soweit: Mit dem 2. Floßkino 2016 feiern wir insgesamt das 18. Floßkino überhaupt und werden damit volljährig. Nachdem wir bisher immer mal wieder mit verschiedenen Partnern kooperiert haben, tun wir es auch diesmal. Zusammen mit FairBindung e.V. präsentieren wir euch ein Floßkino, das sich thematisch mit den schwierigen Seiten unseres lieben Kapitalismus auseinandersetzt.

Womit sich die Filme dieses mal im weitesten Sinne beschäftigen werden, könnt ihr euch anhand des Infofilms Story of Solutions zusammenreimen. Dabei bleibt das Filmprogramm wie immer bunt gemischt und gibt euch dabei einen vielseitigen und künstlerischen Blick auf das Thema.

Bei der kulinarischen Versorgung gehen wir diesmal ganz andere Wege: Wir möchten euch zu einem Ajtapi einladen, dass ursprünglich aus den Anden kommt und im Prinzip ganz einfach ist: Jeder bringt mit, was er mag und teilen möchte. Dann gibt es ein riesiges Buffet mit all den Sachen, die das Publikum mitgebracht hat und alles wird einfach geteilt(Damit eure Tupperboxen im Anschluss nicht geteilt werden, markiert sie bitte mit eurem Namen). Wir freuen uns auf eine riesiges Festbankett mit euch gemeinsam!

Also, nochmal kurz und knapp:

 

Floßkino N° 18 – 24. Juli 19Uhr30

Filme: sobald es dunkel ist

Mtibringen: Decke, Besteck, Sitznachbar, Beitrag zum Buffet.

 

Ach, das wird wundervoll!

Wir freuen uns auf euch!

 

Bootschaft e.V. und FairBindung e.V.

Same same but different: Floßkino N° 17 @ Sonntag, 5. Juni

Liebe Floßkinofreund_innen,

 

Wir starten in die Saison 2016 mit einer Neuerung: Das Floßkino N° 17 wird erstmals an einem Sonntag ausgetragen. Das hat vor allem mit der veränderten Lebensweise unserer Belegschaft zu tun. Unter der Woche müssen wir nämlich arbeiten. Sonst bleibt aber alles beim Alten, versprochen!

 

 

Floßkino N° 17

19Uhr30 – Sonntag, 5. Juni

Lekker Essen und kühle Getränke gegen Spende

Buntes Kurzfilmprogramm mit Publikumsgesprächen

 

Du kennt das wunderbare Spiel der Floßkinokultur nicht? Dann lerne es gerne kennen! Nachdem das Bäuchlein wohl genährt ist und die Lichtverhältnisse es zulassen, beginnen wir gemeinsam durch die Kanäle der Kurzfilme zu schippern.

Ein Tipp von unseren erfahrenen Matrosen: Bringt eine Decke, eure Spielgefährten, Teller und Besteck mit.

Den genauen Standort findest du hier.

Also bis dahin, wir freuen uns auf Euch!

Die Bootschaft mit der Wackelberry

Eure Stimme für unabhängige Kulturflöße

Liebe BootschaftsfreundInnen,

länger habt ihr nichts gehört, was aber nicht bedeutet, dass wir untätig sind. Zwischenzeitlich tut sich einiges im Hintergrund der Kultur-Flöße Wackelberry, Zola, Panthery Ray etc.: Wir haben uns in der „Spree:publik“ zusammengetan, um mit gemeinsamer Stimme für die Belange der unabhängigen, non-profit Kulturflöße auf den Berlinern Gewässern aufzutreten. Konkret setzt sich dieser Dachverband derzeit ein, einen langfristigen Liegeplatz in Innenstadtnähe für diese Kulturflöße zu erhalten. Deshalb gibt es Gespräche mit der Stadtverwaltung. Für diesen Prozess wird ein Gutachten benötigt, welches durch eine Förderung von Quartiermeister e.V. finanziert werden soll. Wir bitten euch deshalb um 2 Minuten:

Stimmt jetzt für das Projekt Spree:publik unter http://quartiermeister.org/de/projektfoerderung/ ab und sichert der bunten Flotte einen erschwinglichen Hafenplatz. Ihr benötigt dafür eure Emailadresse, werdet aber nicht vollgespamt!

Mehr Infos zur Spree:publik auf http://spreepublik.org/ bzw. unten. Eine genaue Beschreibung, wofür die 1.000 € genutzt werden, findet ihr auf der Quartiermeister-Homepage.

Viele Grüße,

Eure Bootschafter

 

 

Spree:publik

Wo kommen wir her?

In den vergangenen fünf Jahren sind durch unterschiedliche Gruppen junger, engagierter MacherInnen Flöße entstanden, die schwimmende Freiräume für subkulturelle und politische Veranstaltung auf dem Wasser schaffen. Dabei hat jedes Floß seinen eigenen Charakter und besondere Ausrichtung.

Wofür stehen wir?

Den fünf Kulturflößen gemein sind nicht-kommerzielle Nutzungsstrukturen, Eigenbau aus Recyclingmaterialien sowie Offenheit durch Teilhabe von BerlinerInnen bei Veranstaltungen. Wir vertreten insgesamt etwa 100 Personen, die die einzelnen Flöße ehrenamtlich betreiben und sich für die Demokratisierung und Öffnung der Wasser- und Uferflächen Berlins engagieren.

Was machen wir?

Die Arbeit der Kulturflöße wurde bereits mehrfach durch regionale und Europäische Förderungen ausgezeichnet. Konkret veranstalten wir Film- und Theatervorführungen, Lesungen, Diskussionsrunden, Konzerte und vielseitige politische Aktionen (Floßkino, Kooperationen mit der Flüchtlingsfrauengruppe „Women in Exile“ und dem „Theater der Migranten“, Wassereinigung im Landwehrkanal zum “Aktionstag für ein schönes Berlin“, Up/Recyclingprojekte kleider:strom und die Schrottregatta). Zudem motivieren wir zukünftige FloßbauerInnen, indem wir zum Teil unser Wissen und Baupläne Open Source veröffentlichen.

Wo wollen wir hin? 

Der Aufbau eines Hafens für Kulturflöße Spree:publik soll den Betrieb mehrere Flöße im Innenstadtraum ermöglichen. Wir bieten ein umfassendes Freizeit- und Kulturangebot und unterstützten mit unserer langjährigen Floßbauerfahrung Initiativen zum Selbstbau von Flößen. Unsere große Mitgliederzahl gewährleistet einen ganzjährigen und langfristigen Betrieb. Hierfür benötigen wir idealerweise eine befestigte Anlegestelle, Strom- und Wasseranschlüsse, ggf. eine Treppe sowie einen abgeschrägten Spreezugang, um am Land gebaute Flöße zu Wasser zu lassen.